Eyecatcher: 7 Tipps für die Schaufenstergestaltung

Es ist oft das Erste, was ein Kunde sieht, sozusagen ein Portal in Ihr Geschäft. Noch bevor er den Laden betritt, entscheidet der potenzielle Käufer, ob er ihn gut findet oder nicht. Und wie? Richtig, abhängig von Ihrer Schaufenstergestaltung. Wie Sie diese Fläche richtig für Ihren Erfolg nutzen können und was Sie dabei unbedingt beachten sollten, erfahren Sie hier!

Warum ist die Schaufenstergestaltung wichtig?

Wer ein eigenes Geschäft führt, wird es wissen: Ohne Werbung funktioniert nichts. Und diese beginnt schon im eigenen Laden, konkreter im Schaufenster. Denn das ist in der Regel der erste Blick, den Ihre Kunden auf Ihre Ware erhaschen. Entsprechend wichtig ist es, dass Sie einen Blickfänger kreieren, etwas, das Interesse weckt und die Passanten dazu bewegt, Ihren Store zu betreten.

Doch das ist nicht alles. Wie Sie Ihr Schaufenster dekorieren, sagt viel über Sie selbst und Ihr Geschäft aus. Sieht es professionell und strukturiert aus? Dann sind die Kunden eher zum Kaufen geneigt. Ist es dreckig und verstaubt? Viele werden den Blick abwenden, ohne sich Ihre Ware genauer anzusehen. Entsprechend dieses ersten Eindrucks verändert sich auch Ihr Image und Sie wissen selbst am besten, wie wichtig Mundpropaganda ist. Um also die Schaufenstergestaltung möglichst kreativ und gleichzeitig effizient umzusetzen, haben wir hier sieben essenzielle Tipps zusammengetragen!

Ein Schaufenster in dem Rucksäcke ausgestellt sind und auf das ein Spruch geklebt wurde
Der erste Eindruck zählt – und das Schaufenster ist dieser

1. Zielgruppe: Wer soll shoppen kommen?

Es ist wahrscheinlich ein gravierender Unterschied, ob Sie Versicherungen, Reisen oder Kleidung verkaufen möchten. Je nachdem, was Ihre Ware ist, werden Sie verschiedene Personen ansprechen wollen. Bevor Sie also überhaupt tiefgehender über die Schaufenstergestaltung nachdenken, sollten Sie einmal Ihre Zielgruppe definieren. Stellen Sie sich dafür konkret folgende Fragen:

  • Wie alt ist mein idealer Kunde?
  • Welche Vorlieben teilen Menschen, die an meiner Ware interessiert sind?
  • Wie teuer sind meine Produkte und welche Kaufkraft muss ein Kunde entsprechend mitbringen?
  • Welches Geschlecht haben die meisten meiner Käufer?
  • Spreche ich Singles, Paare oder Familien an?
  • In welcher Lebenssituation befinden sich meine Kunden bzw. welches Problem beschäftigt sie gerade?

Haben Sie die Fragen beantwortet? Dann können wir uns jetzt der Schaufenstergestaltung im Konkreten widmen. Denn abhängig von Ihren Antworten kommen nun unterschiedliche Konzepte zum Einsatz. Warum? Das ist leicht erklärt. Nehmen wir einmal das Beispiel Kleidung. Da gibt es zum einen den Fashion-Store, der trendige Stücke verkauft. Hierbei handelt es sich weniger um Dinge, die der Kunde braucht, sondern mehr um Sachen, die er gern möchte. Es ist also eine emotionale Kaufentscheidung. Das Schaufenster sollte entsprechend gestaltet sein und mit cleveren Hinguckern arbeiten.

Betreiben Sie hingegen ein Geschäft für Arbeitsbekleidung, ist das eine ganz andere Sache. Hier handelt es sich in der Regel eher um eine praktische Anschaffung. So sollen die Schuhe für den Bau besonders robust sein und die Schürze für den Koch lange halten. Eine sachliche Darstellung ist dann meist der bessere Weg. Schon im Schaufenster können Sie den Passanten mit Fakten überzeugen und ihn in den Laden leiten.

Eine Frau schaut in ein Schaufenster
Definieren Sie, wen Sie mit Ihren Waren ansprechen wollen

2. Image: Wie wollen Sie sich selbst präsentieren?

Es ist nicht nur entscheidend, wen Sie ansprechen wollen, sondern auch, wie Sie sich dem Kunden präsentieren möchten. Betrachten Sie die Schaufenstergestaltung einmal wie Ihre Visitenkarte Ihrer Corporate Identity: Was macht Ihr Unternehmen besonders? Was trennt Sie von Ihrer Konkurrenz? Das sollte im Fokus stehen.

Das heißt konkret: Stellen Sie Ihr Geschäft dar, wie es wirklich ist. Sie verkaufen Dekoartikel? Hervorragend, dann setzen Sie Ihr Schaufenster als dekorierten Raum in Szene und präsentieren Ihren individuellen Stil. Bei Ihnen sollen Versicherungen abgeschlossen werden? Dann arbeiten Sie mit Plakaten, die Ihr Angebot widerspiegeln.

Nachhaltigkeit liegt Ihnen am Herzen? Dann verwenden Sie Materialien, die das betonen. Sie sind im Vergleich zur Konkurrenz besonders günstig? Dann schämen Sie sich nicht, die Preise zu betonen. Doch das ist immer noch nicht alles: Haben Sie eine Unternehmensfarbe oder ein einzigartiges Logo? Dann streuen Sie das auch unbedingt mit ein. Welche Mittel für die verschiedenen Wege sinnvoll sind, erfahren Sie im Folgenden!

Ein Blumenladen in dessen Schaufenster Pflanzen ausgestellt sind
Nutzen Sie die Schaufenstergestaltung als Visitenkarte

3. Fokusprodukte: Was wollen Sie verkaufen?

Wollen Sie Ihr Schaufenster dekorieren, sollten Sie sich zunächst eine Auswahl an Produkten bereitlegen. Diese gilt es dann attraktiv zu arrangieren. Hierbei kann es sich zum Beispiel um konkrete Kleidungs- und Dekorationsstücke handeln, die in der Saison en vogue sind. Verkaufen Sie hingegen keine physischen Objekte, gilt es nun Plakate zu gestalten, die Ihre Produkte präsentieren. Ob nur mit einem Schriftzug oder mit Bildmaterial kommt dabei ganz auf den eigenen Geschmack und Ihre Güter an.

Picken Sie sich als Fokusprodukte wirklich nur eine kleine Auswahl heraus. Wie viele das konkret sein sollen, können wir allerdings nicht pauschal sagen. Denn das ist abhängig zum einen von der Größe des Schaufensters und zum anderen der Größe Ihrer Produkte – ein Sofa zum Beispiel nimmt deutlich mehr Platz ein als ein Schal. Achtung! Nutzen Sie nicht nur die Artikel, die Ihnen am besten gefallen, sondern eine bunte Auswahl. Zudem sollten Sie von diesen auch wirklich eine raue Menge auf Lager haben. Denn nichts ist für den Kunden enttäuschender, als sein Traumstück zu entdecken, nur um zu erfahren, dass es ausverkauft ist.

Haben Sie sich für einige Fokusprodukte entschieden, gilt es diese noch entsprechend in Szene zu setzen. Denn sie nur auf den Boden zu legen, ist in den seltensten Fällen ansprechend für Passanten. Vielmehr geht es bei einer guten Schaufenstergestaltung darum, alle verfügbaren Flächen mit einzubeziehen. Nutzen Sie Wände, Böden, selbst die Decke, um den Raum plastisch und anschaulich zu füllen. Verschiedene Dekoelemente können dabei helfen:

  • Podeste und Säulen, um unterschiedliche Höhen zu erzeugen
  • Fensterfolien, um den Blick zu lenken und Schrift mit einzubringen (z.B. Glasdekorfolien von Velken)
  • Hintergrundbilder, Dekorationen und Realien, um die Szenerie zu vervollständigen
  • Poster und Plakate, um Informationen zu geben
  • Schaufensterpuppen, um Kleidung oder Aktivitäten zu präsentieren
  • Lichter, um den Scheinwerfer auf die Fokusprodukte zu legen
Ein Schaufenster wurde mit Podesten, Spiegeln, Puppen und anderen Hilfsmittel gestaltet
Bringen Sie Abwechslung in Ihr Schaufenster

4. Licht: Wie Akzente in der Schaufenstergestaltung setzen?

Licht spielt in Ihrem gesamten Laden eine wichtige Rolle. Es dient nicht nur der praktischen Beleuchtung, sondern soll Ihre Produkte gleichzeitig ansprechend inszenieren. Das gilt auch bei der Schaufenstergestaltung. Zum einen müssen Sie hier den Raum so ausleuchten, dass selbst Details erkannt werden können. Zum anderen sollten Sie mit gezielten Effekten arbeiten.

So können Sie zum Beispiel einen Scheinwerfer auf Ihr Fokusprodukt lenken. Oder Sie arbeiten mit bunter LED-Beleuchtung, um Atmosphäre zu schaffen. Haben Sie beispielsweise einen Urban Jungle kreiert, sorgen z.B. grüne und gelbe Lichter für ein lebensechtes Erlebnis. Allgemein gilt, dass Licht die Emotionen beeinflussen kann und Aufmerksamkeit weckt. Nutzen Sie warme Töne, um Wohnlichkeit und eine gemütliche Stimmung zu erzeugen. Für eine eher sachliche Darstellung hingegen sind kühle Nuancen meist besser geeignet.

Apropos Licht: Das Sonnenlicht kann sich auch negativ auf Ihre Produkte auswirken. Denn über längere Zeit beginnt es, diesen die Farbe zu entziehen und sie auszubleichen. Um diesen Effekt zu verhindern, hilft eine spezielle Fensterfolie mit UV-Beständigkeit. Solche Modelle finden Sie selbstverständlich auf Velken.de!

Zuletzt aktualisiert am 27. January 2022 um 05:21 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

5. Schaufensterfolien: Wie gezielt den Blick lenken?

Sie kennen wahrscheinlich die großen Sale-Schriftzüge, die am Ende jeder Saison an den Scheiben kleben. Doch das ist längst nicht der einzige Einsatzzweck für Fensterfolien im Schaufenster. Ganz generell lässt sich mit den cleveren Hilfsmitteln natürlich der Name Ihres Stores kenntlich machen. Hinzuschreiben können Sie auch, worum es sich eigentlich handelt – so zum Beispiel „Max Mustermann – Finanzberater.“

Auch Hinweise wie Pfeile, die auf Ihre Produkte zeigen, Kreise, die diese umranden und Co. sind möglich. Am besten wählen Sie dafür entweder Signalfarben wie Rot oder Sie bewegen sich innerhalb des Farbspektrums Ihrer Corporate Identity. Wichtig ist nur, dass es nicht zu viel wird. Ein bis zwei Nuancen reichen durchaus aus.

Folie muss aber nicht immer nur in Form von Schriftzügen zum Einsatz kommen. Sie können auch mit ihr gezielt den Blick lenken. Bekleben Sie beispielsweise eine Fläche mit Spiegelfolie und stellen Sie daneben Kleidung aus. So können sich Ihre Kunden direkt vorstellen, wie sie an Ihnen aussehen würde. Oder Sie nutzen Milchglasfolie und schneiden kleine Gucklöcher aus. Der fast schon geheime Blick in Ihren Laden erzeugt Spannung und Neugier. Übrigens: Auch wenn Sie sich Privatsphäre in Ihrem Shop – zum Beispiel beim Friseur, Barber oder Tattoostudio – wünschen, ist eine solche Folie hervorragend geeignet. Denn darauf können Sie dennoch den Schriftzug Ihres Labels befestigen. Versuchen Sie sich selbst einmal an der Schaufenstergestaltung und probieren Sie immer neue Ideen!

Ein Schaufenster an dem ein Sale-Sticker aufgebracht ist
Schaufensterfolien lenken den Fokus Ihrer Kunden

6. Gesamtbild: Wie wirkt die Schaufenstergestaltung?

Jetzt haben Sie vielleicht schon unzählige Ideen im Kopf, aber Achtung, Sie sollten nicht sofort loslegen. Erarbeiten Sie sich zunächst einen Plan und zeichnen nach Möglichkeit eine Skizze. Denn die Planung ist das A und O, damit die Umsetzung gelingt. Prüfen Sie akribisch, dass das Ganze nicht überladen wirkt, dass der Fokus wirklich auf Ihren Produkten liegt und Sie die Artikel auch auf Lager haben. Beginnen Sie dann erst mit der Schaufenstergestaltung.

Am besten ist es, zuerst die Kulisse zu gestalten. Wollen Sie Wände tapezieren, einen Teppich auslegen oder neue Lampen ausrichten – tun Sie das, bevor Sie kaum noch Platz zum Stehen haben. Anschließend können Sie sich vom Groben ins Feine, vom Großen zum Kleinen vorarbeiten.

Steht alles? Dann versetzen Sie sich einmal in die Rolle des Passanten. Stellen Sie sich vor das Schaufenster und wechseln dabei auch immer wieder den Winkel. Gefällt es Ihnen so? Müssen Sie noch etwas nachjustieren? Dann tun Sie das jetzt. Abschließend gilt es dann nur noch darauf zu achten, dass wirklich alles sauber und ordentlich ist. Fettfinger an der Scheibe sowie Staub und Flecken auf den Produkten sind immer zu vermeiden!

Zwei Passanten gucken in ein Schaufenster
Wie wirkt Ihr Schaufenster?

7. Abwechslung: Wieso das Schaufenster immer neu dekorieren?

Geschafft! Endlich ist Ihre Schaufenstergestaltung abgeschlossen – oder doch nicht? Tatsächlich ist es in den meisten Läden üblich und auch sinnvoll, die Dekorationen ab und an zu wechseln. So zeigen Sie zum einen Ihren Kunden immer neue Produkte, zum anderen können Sie auch immer neue Blickfänger kreieren. Stellen Sie sich vor, Sie laufen zum zehnten Mal an einem Geschäft vorbei. Hat sich im Schaufenster nichts geändert, werden Sie wohl genau das tun: vorbeilaufen. Wurde die Dekoration hingegen erneuert, sind Sie sicher eher geneigt stehenzubleiben und einen Blick in den Laden zu werfen.

Am einfachsten fällt solch eine Abwandlung natürlich, wenn sich Ihr Sortiment so oder so immer wandelt. Dann können Sie Produkte einfach austauschen und neu arrangieren. Aber Achtung! Verändern Sie auch wirklich immer etwas an der Szenerie – tauschen Sie Podeste, bringen neue Lampen an oder wechseln Sie einmal den Hintergrund. Sind Sie noch etwas ideenlos? Dann orientieren Sie sich an Feiertagen, Festen und anderen Anlässen. Hier ein paar Anregungen:

  • Winter: frostige Fenster mit Milchglasfolien, Kunstschnee, Schlitten und Co.
  • Frühling: helle bis pastellige Farben, (Kunst-)Blumen
  • Sommer: Sand, Strandutensilien
  • Herbst: dunklere bis beerige Töne, Herbstlaub, warme Beleuchtung
  • Weihnachten: festliche Dekoration, Tannenbaum, Lichterketten
  • Fasching/Karneval: Konfetti, Masken, bunte Farben
  • Halloween: Kürbisse, Körbe mit Süßigkeiten, orangene und schwarze Folien
  • Schulanfang: Zuckertüten, Schulutensilien
  • Hochzeit: Ballons, Blumen, helle Farben, Metallic-Folien
  • Geburtstag: Ballons, Partyhüte, verpackte Geschenke

Denken Sie auch bei dieser saisonalen Schaufenstergestaltung immer an die vorherigen Tipps. Achten Sie vor allem darauf, dass es nicht zu überladen wirkt. Zudem sollten die Dekoelemente nicht den Fokus von den eigentlichen Produkten nehmen. Ein harmonisches Gesamtbild ist nach wie vor das A und O. Beachten Sie das, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!

Ein Schaufenster wurde weihnachtlich dekoriert
Im Winter wird die Schaufenstergestaltung festlich

Weiterführende Links
www.ladenbau.de/…/schaufenstergestaltung-so-bleiben-ihre-kunden-stehen/
www.ccv.eu/de/schaufenstergestaltung/
www.ready2order.com/…/tipps-schaufenstergestaltung/
www.blog.tillhub.de/schaufenster-richtig-gestalten

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Profil-Martin

Autor: Martin Siegel

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